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Anwendungsbeispiele zum Power Choke Tester DPG10

Sofern es sich nicht um Luftspulen handelt, besitzen alle Leistungsinduktivitäten ein bestimmtes Sättigungsverhalten, d.h. die Induktivität nimmt bei steigendem Strom ab. Dies liegt an den Kernmaterialien, welche ab einer bestimmten Induktion B mehr oder minder stark an Permeabilität verlieren und sich dann im Extremfall wie Luft verhalten. Das Sättigungsverhalten einer Drossel kann beeinflußt werden

  • durch die Wahl des Kernmaterials,
  • die Kerngeometrie,
  • die Windungszahlen und
  • den Luftspalt.

Allerdings ergeben sich oft Abweichungen zwischen der berechneten Induktivität bei einem bestimmten Strom (z.B. dem Nennstrom) und der realen Induktivität, da

  • Exemplarsteuungen der Kerne vorhanden sind
  • die Datenblattangaben des Kernes ungenau oder unvollständig sind
  • die Drosselgeometrie eine inhomogene Feldverteilung verursacht
  • Fertigungstoleranzen auftreten
  • Temperatureinflüsse vorhanden sind.

Bei der Entwicklung und der Qualitätsprüfung von Leistungsinduktivitäten kommt man deshalb nicht umher, das Sättigungsverhalten zu messen.

Anwendungsbeispiele:

1.) PFC-Drossel mit nanokristallinem Kern 5.) Stabkerndrosseln mit Ferritkern
2.) Siebdrossel mit Ferritkern unter Temperatureinfluß 6.) Saugdrossel mit Schnittbandkern
3.) Siebdrossel mit High-Flux-Kern 7.) stromkompensierte Entstördrosseln
4.) Netzdrossel mit geblechtem Eisenkern 8.) Eisenpulverkern-Drossel
english
Wenn Sie mehr über unterschiedliche Induktivitäts-Meßmethoden speziell bei geblechten 50-Hz-Netzdrosseln erfahren wollen, klicken Sie hier. In diesem technischen Bericht wird gezeigt, warum das di/dt-Meßverfahren des DPG10 besser ist im Vergleich zur üblichen Meßmethode mit Netzstrom und Netzspannung.
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