Beispiel 4: Netzdrossel mit Trafoblechkern

Dieses Diagramm zeigt den Induktivitäts­verlauf einer kleinen Netz­drossel mit geblechtem Kern aus Trafoblech. Der Hersteller gibt die Induktivität mit 15 H bei 30 mA an. Typischer Anwendungs­fall ist die passive Power­faktor­korrektur.

Auch hier ist der typische Verlauf wie bei den üblichen eisen­basierenden Kern­werk­stoffen zu sehen. Die Anfangs­induktivität ist aufgrund der Magnetisierungs­kennlinie mit ihrer niedrigen Anfangs­permeabilität erheblich niedriger als die Induktivität bei Nennstrom. Eine Kleinsignal-Messung ergibt hier irre­führende und nicht reproduzier­bare Ergebnisse, die zu klein sind.

Neben der üblichen Darstellungs­art als L(I)-Kurve ist es in manchen Fällen auch hilfreich, den Induktivität­sverlauf in Abhängig­keit von der anliegenden Spannungs­zeitfläche darzu­stellen. Beide Darstellungs­arten sind beim Power Choke Tester DPG10 umschaltbar.

Beispiel 4 Diagramm 2

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